Eine umfassende Kinderversicherung für Ärztekinder umfasst typischerweise private Krankenversicherung (PKV), Unfallversicherung und ggf. eine Invaliditätsabsicherung und kostet insgesamt 120 bis 350 Euro monatlich.
Für Kinder privat versicherter Ärzte entstehen folgende Monatsprämien: PKV-Kindertarif 80 bis 250 Euro (je nach Tarif und Versicherer), Kinderunfallversicherung 4 bis 15 Euro, Kinderinvaliditätsversicherung optional 15 bis 50 Euro. Eine Kinder-Berufsunfähigkeitsversicherung kostet ab Schulalter rund 20 bis 60 Euro monatlich.
Hintergrund
Für Kinder von PKV-versicherten Ärzten ist eine eigene PKV-Mitgliedschaft erforderlich, da die GKV-Familienversicherung nur für GKV-Mitglieder gilt. Die Wahl des Kindertarifs sollte sorgfältig erfolgen: Tarife mit starken Leistungen bei Sehhilfen, Zahnersatz und Naturheilkunde sind für Kinder besonders relevant. Die Kinderunfallversicherung (ab 40 Euro jährlich) ist sinnvoll, da Kinder ein bis zu dreifach erhöhtes Unfallrisiko gegenüber Erwachsenen haben. Eine Kinderinvaliditätsversicherung sichert das Kind für den Fall schwerer Behinderung ab und sollte eine Rentenleistung von mindestens 1.000 Euro monatlich umfassen. Da Kinder noch kein eigenes Einkommen haben, ist eine klassische BU-Versicherung für sie nicht primär relevant; eine Startpolice, die später problemlos in eine BU umgewandelt werden kann, ist jedoch sinnvoll.
Ärzteversichert berät PKV-versicherte Ärztinnen und Ärzte bei der Auswahl der besten Kindertarife und passender Zusatzabsicherungen.
Wann gilt das nicht?
Kinder von GKV-versicherten Ärzten sind in der beitragsfreien Familienversicherung mitversichert; für sie ist nur eine ergänzende Unfallversicherung und ggf. eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll.
Quellen
- PKV-Verband
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Bundesministerium für Gesundheit
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