Eine Maschinenbruchversicherung für Arztpraxen kostet 0,3 bis 1 Prozent des Versicherungswerts jährlich und schützt teure medizinische Geräte gegen Schäden durch Bedienungsfehler, Materialfehler und technisches Versagen.

Für ein Ultraschallgerät im Neuwert von 50.000 Euro kostet die Maschinenbruchversicherung 150 bis 500 Euro jährlich. Ein Computertomograph (500.000 Euro) kostet 1.500 bis 5.000 Euro Jahresprämie. Im Schadensfall deckt die Versicherung Reparatur oder Wiederbeschaffungskosten.

Hintergrund

Medizinische Großgeräte (Ultraschall, Endoskopie, Röntgen, CT, MRT) sind teuer und können durch technische Fehler, Bedienungsfehler oder Materialermüdung ausfallen. Die Standard-Inhaltsversicherung deckt in der Regel nur Feuerbrände, Einbruch und Leitungswasserschäden ab, nicht jedoch technische Defekte oder Bedienungsfehler. Die Maschinenbruchversicherung schließt diese Lücke für Schäden durch: Kurzschluss, Bedienungsfehler, Materialfehler, konstruktive Mängel, Überspannung, Fremdkörper. Wichtig für Ärzte: Der Praxisbetrieb kann durch den Ausfall eines wichtigen Geräts für Tage oder Wochen beeinträchtigt sein; eine kombinierte Maschinenbruch- und Betriebsunterbrechungsversicherung sichert auch den entgangenen Gewinn ab. Leasinggeräte erfordern häufig eine Maschinenbruchversicherung als vertragliche Pflicht.

Ärzteversichert empfiehlt, Maschinenbruch- und Elektronikversicherung in einem kombinierten Praxisschutzpaket zu bündeln.

Wann gilt das nicht?

Geräte im Wert unter 2.000 Euro werden häufig ohne Maschinenbruchversicherung betrieben; der Selbstbehalt überwiegt den Versicherungsnutzen. Verschleißschäden (normale Alterung) sind in der Regel nicht versichert.

Quellen

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