Eine PKV-Beitragsoptimierung ist in der Regel kostenlos oder erfolgsbasiert, wenn sie über einen unabhängigen Berater läuft – und sie kann Ärzte bei gut gewähltem Tarif dauerhaft 100 bis 300 Euro monatlich einsparen.

Durch einen internen Tarifwechsel beim bestehenden Versicherer nach § 204 VVG lassen sich erhebliche Beitragsersparnisse erzielen, ohne auf erworbene Alterungsrückstellungen zu verzichten oder eine neue Gesundheitsprüfung zu durchlaufen.

Hintergrund

Viele PKV-Versicherte zahlen mehr als nötig, weil sie noch in alten Tarifen sitzen, die nach aktuellen Maßstäben überteuert sind. Der Schlüssel zur Beitragsoptimierung liegt in § 204 VVG: Dieser gewährt das Recht auf einen internen Tarifwechsel zum gleichwertigen günstigeren Tarif unter Mitnahme der Alterungsrückstellungen. Praxisbeispiel: Ein 45-jähriger Facharzt zahlt in einem 2008 abgeschlossenen Tarif 780 Euro monatlich – durch internen Wechsel in einen aktuellen Tarif mit gleichem Leistungsniveau kann der Beitrag auf 550 Euro sinken: 230 Euro Ersparnis monatlich, 2.760 Euro jährlich. Die Analyse, welcher Tarif infrage kommt, ist bei spezialisierten Beratern kostenlos; ihre Vergütung erfolgt durch die Versicherungsgesellschaft. Ärzteversichert bietet eine solche Analyse für PKV-versicherte Ärzte an.

Wann gilt das nicht?

Wer bereits im günstigsten Tarif seines Versicherers sitzt, hat wenig Potenzial durch internen Wechsel. Bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter fallen in der Regel eine neue Gesundheitsprüfung und Risikozuschläge an, was sich bei älteren oder vorerkrankten Versicherten oft nicht lohnt.

Quellen

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