Eine Praxisgründung kostet je nach Fachrichtung und Ausstattungsstandard zwischen 100.000 und 400.000 Euro Gesamtinvestition.

Die wichtigsten Kostenpositionen bei einer Praxisgründung sind: Umbau und Einrichtung der Räumlichkeiten (30.000 bis 100.000 Euro), medizinische Geräte (20.000 bis 200.000 Euro je nach Fachrichtung), Erstausstattung mit Verbrauchsmaterialien (5.000 bis 15.000 Euro) sowie Beratungs- und Zulassungskosten (3.000 bis 10.000 Euro).

Hintergrund

Die Gründungskosten variieren stark nach Fachrichtung und Standort. Typische Größenordnungen:

  • Umbau und Mieterausbau: 30.000 bis 100.000 Euro, je nach Flächengröße und Zustand des Mietobjekts.
  • Medizinische Grundausstattung (Behandlungsstühle, Liegen, Instrumentarien): 20.000 bis 50.000 Euro.
  • Fachspezifische Großgeräte: z. B. Ultraschall 20.000 bis 60.000 Euro, Röntgen (Zahnarzt) 30.000 bis 80.000 Euro.
  • Praxisverwaltungssystem (PVS): 3.000 bis 10.000 Euro Einmalkosten plus Monatsgebühren.
  • Telematikinfrastruktur: 500 bis 1.500 Euro Einrichtungskosten.
  • Zulassung und Beratung: KV-Antrag kostenfrei, Rechts- und Steuerberatung 2.000 bis 5.000 Euro.
  • Liquiditätsreserve (3 bis 6 Monate Betriebskosten): 30.000 bis 80.000 Euro.

Der Eigenkapitalbedarf beträgt üblicherweise 20 bis 30 % des Gesamtinvestitionsbetrags.

Wann gilt das nicht?

Die Übernahme einer bestehenden Praxis ist in der Regel teurer als eine Neugründung (höherer Kaufpreis durch Goodwill), bietet aber sofortige Einnahmen und einen bestehenden Patientenstamm. Ermächtigungen und Zweigpraxen haben einen anderen Kostenrahmen.

Ärzteversichert unterstützt Praxisgründer dabei, vom ersten Tag an den richtigen Versicherungsschutz zu haben, inklusive Berufshaftpflicht, Praxisausfallversicherung und Inventarversicherung.

Quellen

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