Röntgengeräte und DVT-Systeme (Digitale Volumentomographie) kosten in der Zahnarztpraxis zwischen 20.000 und 120.000 Euro in der Anschaffung; laufende Kosten für Wartung und Strahlenschutzbeauftragung betragen 2.000 bis 5.000 Euro jährlich.
Ein digitales Intraoral-Röntgengerät kostet 5.000 bis 15.000 Euro; ein OPG/FRS-Gerät (Panoramaröntgen) 20.000 bis 50.000 Euro. Ein DVT-System (3D-Röntgen) kostet 60.000 bis 120.000 Euro. Hinzu kommen Strahlenschutz-Anforderungen nach dem Strahlenschutzgesetz und jährliche Behördenprüfungen.
Hintergrund
Röntgendiagnostik ist in der Zahnarztpraxis unverzichtbar. Die Gerätekategorien und Kosten:
- Intraorales Digitalröntgen (Einzelzahnaufnahme): 5.000 bis 15.000 Euro pro Einheit.
- OPG-Gerät (Panoramaröntgen/FRS): 20.000 bis 50.000 Euro; Standard in jeder gut ausgestatteten Zahnarztpraxis.
- DVT (Digitale Volumentomographie): 60.000 bis 120.000 Euro für 3D-Röntgen; besonders relevant für Implantologie und Kieferchirurgie.
- Wartungsvertrag: 2.000 bis 5.000 Euro/Jahr je nach Gerät.
- Strahlenschutzbeauftragte(r): Pflicht nach Strahlenschutzgesetz; Sachkundelehrgang 500 bis 1.500 Euro einmalig, jährliche Aktualisierung ca. 200 Euro.
- Abrechnung: OPG nach BEMA Ä920/GOZ 5000/5002; DVT nach GOZ 0010 analog.
Wann gilt das nicht?
Zahnärzte ohne eigene Röntgenabteilung überweisen Patienten zur Röntgendiagnostik in eine Gemeinschaftspraxis oder ein DVT-Zentrum; eigene Geräteinvestition entfällt.
Ärzteversichert empfiehlt Zahnarztpraxen mit DVT, die Maschinenversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung auf den höheren Gerätewert anzupassen.
Quellen
- Bundeszahnärztekammer – Röntgendiagnostik
- Bundesärztekammer – Strahlenschutzgesetz
- Bundesministerium für Gesundheit – Strahlenschutz
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