Eine professionelle Ruhestandsplanung für Ärzte kostet beim spezialisierten Finanzberater oder Steuerberater 500 bis 3.000 Euro; umfassende Pläne mit juristischer Begleitung und Vermögensstrukturierung kosten mehr.

Eine Ruhestandsplanung für Ärzte umfasst die Analyse aller Versorgungsansprüche (Versorgungswerk, GRV, private Rente, bAV), die Steuerplanung im Ruhestand, die Praxisübergabe und die Absicherung von Pflegekostenrisiken. Eine umfassende Analyse kostet 1.000 bis 3.000 Euro; einfache Rentenstandsanalysen ab 500 Euro.

Hintergrund

Ärzte haben komplexe Ruhestandssituationen: Versorgungswerksrente, möglicherweise GRV-Anteile aus Assistenzarzt-Zeiten, Praxisverkaufserlös, private Rentenversicherungen und Kapitalvermögen müssen koordiniert werden. Eine strukturierte Ruhestandsplanung umfasst:

  • Rentenanspruchsanalyse: Alle Rentenansprüche werden quantifiziert (Versorgungswerk, GRV, bAV, private Renten).
  • Steuerplanung im Ruhestand: Versorgungswerksrenten sind steuerpflichtig; mit dem richtigen Zeitpunkt des Renteneintritts lässt sich die Steuerlast optimieren.
  • Praxisübergabe: Koordination des Praxisverkaufserlöses (Veräußerungsgewinnfreibetrag nach § 16 EStG) mit dem Ruhestandszeitpunkt.
  • Pflegekostenabsicherung: Pflegezusatzversicherung; Pflege-Tagegeld oder Pflege-Bahr ab ca. 50 Euro/Monat.
  • Nachlassplanung: Testament, Erbschaftsteueroptimierung; Kosten 500 bis 2.000 Euro beim Notar.

Wann gilt das nicht?

Sehr junge Ärzte brauchen keine vollständige Ruhestandsplanung, sondern nur eine grobe Orientierung zur Altersvorsorge. Angestellte Ärzte mit einfacher GRV-Situation haben einen geringeren Planungsbedarf.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte ab dem 50. Lebensjahr mit einer strukturierten Ruhestandsplanung, die alle wesentlichen Lebens- und Finanzfragen im Blick hat.

Quellen

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