In den 30ern sollten Ärzte monatlich 1.000 bis 2.500 Euro in Vermögensaufbau investieren – der frühe Start verschafft durch den Zinseszinseffekt einen massiven Vorteil gegenüber späterem Beginn.

Wer als Arzt mit 32 Jahren 1.500 Euro monatlich zu 6 Prozent Rendite anlegt, hat mit 67 Jahren über 2,2 Millionen Euro angespart – startet er erst mit 42, sind es bei gleichen Bedingungen weniger als 1 Million Euro.

Hintergrund

Die 30er sind für Ärzte typischerweise die Phase der Facharztweiterbildung mit Einkommen von 5.000 bis 7.000 Euro brutto oder der frühen Niederlassung. Die wichtigste Investition dieser Phase: Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen (noch günstig, da jung und gesund), ETF-Sparplan starten (Kosten 0,1 bis 0,5 % pro Jahr), Versorgungswerkseinzahlungen optimieren und ggf. erste Immobilienpläne entwickeln. Steuerlich lohnt sich in dieser Phase die Nutzung des Sparer-Pauschbetrags (1.000 Euro für Singles, 2.000 Euro für Ehepaare jährlich) und die Einzahlung in geförderte Altersvorsorgeprodukte. Die Kosten für einen guten Finanzplan in den 30ern: eine Erstberatung bei einem Honorarberater (500 bis 2.000 Euro) amortisiert sich durch die verbesserten Entscheidungen schnell.

Ärzteversichert empfiehlt, Versicherungsschutz und Vermögensaufbau in den 30ern gemeinsam zu planen, um Synergien zu nutzen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit hohen Studien- oder Praxisschulden sollten zunächst tilgen, bevor breit investiert wird – ein Kredit zu 5 Prozent Zinsen ist schlechter als eine risikofreie Anlage zu 4 Prozent. Auch wer eine Praxisgründung plant, sollte Kapital für die Anschubfinanzierung vorhalten.

Quellen

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