Ärzte in den 40ern befinden sich häufig in der Einkommenshochphase und sollten jetzt 2.000 bis 4.000 Euro monatlich gezielt investieren – mit 25 bis 27 Jahren bis zum Rentenalter ist noch genug Zeit für substanziellen Vermögensaufbau.

In den 40ern geht es beim Vermögensaufbau um Diversifikation und Absicherung bestehender Positionen: Wer in den 30ern gut aufgestellt hat, kann nun breit streuen; wer spät startet, muss höhere monatliche Beträge aufwenden und darf keine Zeit mehr verlieren.

Hintergrund

Niedergelassene Ärzte oder Chefärzte in den 40ern verdienen häufig 10.000 bis 20.000 Euro netto monatlich. Nach Kosten für Lebensunterhalt, PKV und Versorgungswerk verbleiben oft 3.000 bis 6.000 Euro für Investitionen. Typische Portfoliostruktur in dieser Phase: 50 bis 60 Prozent global diversifizierte Aktien-ETFs, 20 bis 30 Prozent Immobilien (direkt oder über REITs), 10 bis 20 Prozent Anleihen oder Liquiditätsreserve. Laufende Kosten: ETFs 0,1 bis 0,3 %, aktive Fonds 1,5 bis 2,5 %, Immobilienverwaltung 5 bis 10 % der Mieteinnahmen. Steueroptimierung: Günstigerprüfung bei Kapitalerträgen, Abschreibungen auf Vermietungsobjekte, ggf. Betriebsgesellschaft für die Praxis. Wer in den 30ern eine BU nicht abgeschlossen hat, sollte in den 40ern unbedingt eine Dienstunfähigkeitsklausel oder eine eingeschränkte BU prüfen.

Ärzteversichert unterstützt bei der Abstimmung von Versicherungsschutz und Vermögensstrategie in der Einkommenshochphase.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit laufenden Praxiskrediten sollten die Tilgungsrate berücksichtigen; in Phasen mit hoher Schuldenlast hat die Entschuldung Vorrang vor zusätzlicher Kapitalanlage. Hohe Unterhaltslasten (z. B. Kinder im Studium) können die verfügbare Investitionssumme begrenzen.

Quellen

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