Eine Versicherungs-Zweitmeinung für Ärzte ist bei unabhängigen, auf Heilberufe spezialisierten Maklern häufig kostenlos – bei umfangreichen Analyse-Dienstleistungen werden einmalig 150 bis 400 Euro berechnet.

Ärzte sind eine der am häufigsten falsch oder lückenhaft versicherten Berufsgruppen: Zu niedrige Deckungssummen, fehlende Betriebsunterbrechungsabsicherung oder veraltete BU-Verträge sind typische Befunde einer Zweitmeinung. Der Nutzen übersteigt die Kosten fast immer.

Hintergrund

Eine Zweitmeinung bedeutet: Ein unabhängiger Spezialist prüft alle bestehenden Versicherungsverträge auf Vollständigkeit, Deckungsqualität und Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei provisionsbasierten Maklern ist die Zweitmeinung in der Regel kostenlos, da die Provision bei Vertragsabschluss greift. Honorarberater berechnen 150–400 Euro für eine strukturierte Analyse (2–4 Stunden Aufwand). Typische Befunde: Berufshaftpflicht-Deckungssumme zu niedrig (unter 3 Mio. Euro), Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Nachversicherungsgarantie, keine Betriebsunterbrechungsversicherung, Praxisinventar unterversichert. Ärzteversichert bietet einen kostenlosen Versicherungscheck speziell für Ärzte an – ohne Kaufverpflichtung.

Wann gilt das nicht?

Wer erst kürzlich alle Verträge professionell abgeschlossen oder überprüft hat, benötigt keine sofortige Zweitmeinung. Sinnvoll ist sie bei Praxisgründung, Standortwechsel, Eintritt in eine BAG oder nach mehr als drei Jahren ohne Versicherungsüberprüfung.

Quellen

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