Die Berechnung der eigenen Versorgungslücke ist bei qualifizierten Finanzberatern häufig kostenlos – im Rahmen einer Honorarberatung kostet eine detaillierte Analyse einmalig 150 bis 400 Euro und zeigt Ärzten konkret, wie viel private Altersvorsorge noch fehlt.
Hintergrund
Ärzte erhalten im Ruhestand Leistungen aus dem ärztlichen Versorgungswerk – die Rentenhöhe variiert je nach Kammer und eingezahlten Beiträgen, beläuft sich aber durchschnittlich auf 2.000–3.500 Euro monatlich. Bei einem gewünschten Nettoeinkommen von 5.000–6.000 Euro entsteht eine Lücke von 1.500–4.000 Euro pro Monat, die privat gedeckt werden muss. Um diese Lücke zu schließen, wäre bei 20 Jahren Rentenphase ein Kapitalstock von ca. 400.000–900.000 Euro nötig (bei 3 % Entnahmerate). Eine professionelle Berechnung berücksichtigt Inflation, Steuern und individuelles Rentenalter. Ärzteversichert führt die Versorgungslückenanalyse für Ärzte kostenlos durch und zeigt passende Vorsorgebausteine auf.
Wann gilt das nicht?
Wer bereits umfangreiche private Vorsorge betreibt (Immobilien, Depot, Direktversicherungen) und einen Finanzplan hat, benötigt möglicherweise keine externe Berechnung mehr. Die Berechnung allein genügt nicht – entscheidend ist die konsequente Umsetzung.
Quellen
- DRV: Renteninformation und Versorgungslücke
- BMF: Altersvorsorge und steuerliche Förderung
- GDV: Altersvorsorge im Überblick
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