Die Facharztweiterbildung wird überwiegend vom weiterbildenden Krankenhaus oder der Praxis finanziert; Assistenzärzte erhalten dabei ein Gehalt nach TV-Ärzte von ca. 5.500 bis 7.500 Euro brutto monatlich.
Ärzte in der Weiterbildung erhalten ein Gehalt und zahlen die Weiterbildung nicht selbst; externe Pflichtfortbildungen kosten eigenständig 500 bis 3.000 Euro jährlich, die teils vom Arbeitgeber erstattet werden.
Hintergrund
Die Facharztweiterbildung dauert je nach Fachrichtung 4 bis 6 Jahre. Weiterbildungsassistenten erhalten ein Gehalt nach Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA, das 2025 zwischen ca. 5.500 Euro (1. Jahr) und 7.500 Euro brutto (5. Jahr) liegt. Die KBV und Kassenärztliche Vereinigungen fördern die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin mit bis zu 5.760 Euro jährlich über das Programm zur Förderung der allgemeinmedizinischen Weiterbildung. Externe Kurse, Kongresse und Prüfungsgebühren für Facharztprüfungen (150 bis 500 Euro) kommen hinzu. Steuerlich sind Weiterbildungskosten als Werbungskosten absetzbar. Ärzteversichert berät zu Berufsunfähigkeitsversicherungen während der langen Weiterbildungsphase.
Wann gilt das nicht?
Wer die Weiterbildung in einer Praxis absolviert, erhält je nach Vereinbarung ein niedrigeres Gehalt als an Kliniken. Postgraduale Weiterbildungen wie MBA oder spezielle Zertifikatskurse werden selten vom Arbeitgeber finanziert und kosten 2.000 bis 20.000 Euro eigenständig.
Quellen
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