Eine Wohngebäudeversicherung für ein Ärztewohnhaus oder eine kombinierte Wohn-Praxisliegenschaft kostet je nach Größe, Baujahr und Lage zwischen 400 und 1.500 Euro jährlich.
Wohngebäudeversicherungen kosten Ärzte 400 bis 1.500 Euro jährlich. Sind gewerbliche Praxisräume im Gebäude integriert, erhöht sich der Beitrag um 20 bis 50 Prozent.
Hintergrund
Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel am Gebäude ab. Für Ärzte relevant: Wenn die Praxis im eigenen Haus betrieben wird, muss dies dem Versicherer gemeldet werden, da gewerbliche Nutzung den Beitrag beeinflusst. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Versicherungswert (Wiederherstellungswert), der bei einem 200-qm-Einfamilienhaus aktuell bei ca. 500.000 bis 800.000 Euro liegt. Wichtig ist die gleitende Neuwertversicherung, um Unterversicherung zu vermeiden. Ärzteversichert empfiehlt, Gebäudeversicherung und Praxisinhaltsversicherung aufeinander abzustimmen.
Wann gilt das nicht?
Mieter benötigen keine Wohngebäudeversicherung; das ist Sache des Vermieters. Ärzte, die ihre Praxis in gemieteten Räumen betreiben, sind über die Praxisinhaltsversicherung abgedeckt, nicht über die Wohngebäudeversicherung.
Quellen
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