Die Gründung einer Zahnarztpraxis erfordert Investitionen von 300.000 bis 600.000 Euro für Einrichtung, Geräte und Erstausstattung; hinzu kommen monatliche Fixkosten von 20.000 bis 40.000 Euro.

Eine Zahnarztpraxis-Neugründung kostet 300.000 bis 600.000 Euro Investition. Monatliche Fixkosten (Miete, Personal, Leasing) betragen 20.000 bis 40.000 Euro; der Break-even ist typischerweise nach 3 bis 5 Jahren erreicht.

Hintergrund

Zu den größten Investitionspositionen zählen Behandlungseinheiten (30.000 bis 80.000 Euro je Einheit), Röntgenanlage (15.000 bis 50.000 Euro), digitales OPG (25.000 bis 60.000 Euro) und EDV-Ausstattung (10.000 bis 30.000 Euro). Hinzu kommen Umbau- und Einrichtungskosten für die Praxisräume von 50.000 bis 150.000 Euro. Finanzierungen laufen typischerweise über 10 bis 15 Jahre bei aktuellen Zinsen von 3 bis 5 Prozent. Ärzteversichert empfiehlt, parallel zur Praxisgründung eine Praxisausfallversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Wann gilt das nicht?

Eine Praxisübernahme ist günstiger als eine Neugründung; der Kaufpreis liegt meist bei 60 bis 100 Prozent des Jahresumsatzes zuzüglich Inventarwert, oft insgesamt 100.000 bis 300.000 Euro.

Quellen

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