Deutsche Ärzte, die in den USA praktizieren, benötigen zwingend eine US-amerikanische Medical-Malpractice-Versicherung mit Deckungssummen von typischerweise 1 bis 5 Mio. Dollar je Schadensfall.
In den USA ist eine lokale Medical-Malpractice-Versicherung unerlässlich; deutsche Berufshaftpflichten gelten dort nicht. Deckungssummen von 1 bis 5 Mio. USD je Schadensfall sind Mindeststandard.
Hintergrund
Das US-amerikanische Haftungsrecht unterscheidet sich fundamental vom deutschen System; Schadensersatzforderungen können mehrere Millionen Dollar betragen. Jeder Bundesstaat hat eigene Lizenzierungsanforderungen für Ärzte; ein US Medical License ist in der Regel erforderlich. Die Medical-Malpractice-Versicherung kostet je nach Fachrichtung 10.000 bis 100.000 US-Dollar jährlich. Das deutsche-amerikanische Sozialversicherungsabkommen verhindert Doppelverbeitragung bei Entsendung bis zu 5 Jahren. Ärzteversichert informiert über die Koordination deutscher und US-amerikanischer Versicherungsverträge.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die ausschließlich in Forschungseinrichtungen oder ohne Patientenkontakt tätig sind, unterliegen anderen Versicherungspflichten.
Quellen
- Bundesärztekammer
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Deutsche Rentenversicherung
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