Niedergelassene Ärzte erzielen kein Festgehalt, sondern einen Praxisreinertrag aus den ärztlichen Honoraren abzüglich der Praxiskosten. Nach Einkommensteuer, Versorgungswerkbeiträgen und privater Krankenversicherung verbleiben je nach Fachrichtung netto typischerweise 4.000 bis 12.000 Euro monatlich. Technisch tätige Facharztgruppen wie Radiologen, Kardiologen und Augenärzte liegen am oberen Ende.

Hintergrund

Die Einnahmen niedergelassener Ärzte schwanken durch Quartalsbudgets, Fallzahlentwicklungen und Vertragsverhandlungen mit Kassenärztlichen Vereinigungen. Zusätzlich sind Investitionen in Praxisausstattung und Personalkosten zu berücksichtigen, die das Nettoeinkommen direkt beeinflussen.

Wann gilt das nicht?

In den ersten Jahren nach der Niederlassung können die Nettoeinnahmen durch hohe Anfangsinvestitionen und noch niedrige Patientenzahlen erheblich geringer sein. Praxen mit hohem Privatpatientenanteil erzielen typischerweise höhere Nettoergebnisse.

Ärzteversichert unterstützt niedergelassene Ärzte bei Versicherung, Vorsorge und Praxisabsicherung.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →