Notfallmediziner sind in deutschen Krankenhäusern und im Rettungsdienst tätig und erzielen nach dem TV-Ärzte durchschnittlich 90.000 bis 140.000 Euro brutto jährlich. Durch die intensive Dienstbelastung mit häufigen Nacht- und Wochenenddiensten erhöhen Bereitschaftsdienstzulagen das Einkommen erheblich. Freiberufliche Notfallmediziner als Vertretungsärzte erzielen Stundenhonorare von 80 bis 120 Euro.

Hintergrund

Die Notfallmedizin ist in Deutschland eine Zusatzbezeichnung, die auf diversen Grundfachgebieten erworben werden kann. Notaufnahmen in Maximalversorgern haben in den letzten Jahren deutlich mehr Patienten zu versorgen, was die Vergütungsverhandlungen der Krankenhäuser mit den Ärzten beeinflusst.

Wann gilt das nicht?

Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) und Chefärzte von Notaufnahmen erzielen durch Leitungsfunktionen höhere Einkommen als reguläre Notfallärzte. In kleinen Krankenhäusern ohne strukturierte Notaufnahme liegen die Gehälter teils unterhalb des Durchschnitts.

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Quellen und weiterführende Informationen

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