Mit dem Bestehen der Facharztprüfung wechseln Ärzte in die Entgeltgruppe Ä2 des Tarifvertrags für Ärzte (TV-Ärzte). Das monatliche Bruttogehalt steigt damit gegenüber der Assistenzarztstufe typischerweise um 1.000 bis 2.000 Euro. Das entsprechende Nettoeinkommen erhöht sich je nach Steuerklasse und Familienstand um 600 bis 1.200 Euro monatlich.

Hintergrund

Die Entgeltgruppe Ä2 gilt für Fachärzte ohne Leitungsfunktion. Mit zunehmenden Dienstjahren durchlaufen Fachärzte die Erfahrungsstufen 1 bis 6 und erzielen weitere Steigerungen. Bei Übernahme von Oberarzttätigkeiten folgt der Wechsel in die Entgeltgruppe Ä3.

Wann gilt das nicht?

Kliniken mit Haustarif oder ohne TV-Ärzte-Bindung haben eigene Regelungen. Fachärzte in der Niederlassung oder in Behörden erhalten kein tarifliches Gehalt nach TV-Ärzte.

Ärzteversichert hilft Fachärzten, nach der Prüfung die richtigen Versicherungs- und Vorsorgeentscheidungen zu treffen.

Quellen und weiterführende Informationen

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