Der Titel Privatdozent (PD) ist ein akademischer Titel und keine Vergütungsstufe. Privatdozenten arbeiten in der Klinik meist als Oberärzte oder leitende Oberärzte und erzielen entsprechende Gehälter von 100.000 bis 140.000 Euro brutto jährlich. Die Habilitation erhöht die Chancen auf eine Professur, bringt aber unmittelbar keine Gehaltserhöhung durch die Titeländerung selbst.
Hintergrund
Die Finanzplanung für Privatdozenten ist besonders wichtig, da sie sich in einer unsicheren Karrierephase befinden: Sie investieren erheblich in Forschung und Lehre, ohne dass die Aussicht auf eine Professur gesichert ist. Besondere Bedeutung hat deshalb eine solide Berufsunfähigkeitsabsicherung für den Fall, dass die akademische Karriere nicht zum Ziel führt.
Wann gilt das nicht?
Privatdozenten an Universitäten ohne Klinikum oder in reinen Forschungsrollen erhalten oft Projektstellen oder Stipendien, die deutlich geringer vergütet sind als Oberarztpositionen.
Ärzteversichert berät Privatdozenten zu Berufsunfähigkeitsschutz und Altersvorsorge in dieser Karrierephase.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
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