Die Habilitation ist die höchste akademische Qualifikation im deutschen Hochschulsystem und Voraussetzung für eine Berufung als Universitätsprofessor. Sie bringt unmittelbar keine Gehaltserhöhung, da Privatdozenten weiterhin im Oberarzt- oder Funktionsoberarzt-Gehalt verbleiben. Die langfristige Perspektive ist eine W2- oder W3-Professur mit Grundgehältern von 65.000 bis 90.000 Euro brutto jährlich zuzüglich Leistungszulagen und Liquidationsrecht.

Hintergrund

Die Zeit der Habilitation ist akademisch intensiv, finanziell aber nicht gesondert vergütet. Viele habilitierende Ärzte sind gleichzeitig als Oberärzte tätig und tragen neben der klinischen Arbeit die Forschungs- und Lehrverpflichtungen. Ein guter Berufsunfähigkeitsschutz ist in dieser Phase besonders wichtig.

Wann gilt das nicht?

An außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Helmholtz, Leibniz, Fraunhofer) gibt es eigene Karrierewege, die nicht zwingend über die Habilitation führen.

Ärzteversichert berät habilitierende Ärzte zu Berufsunfähigkeitsabsicherung und Altersvorsorge.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →