Die ärztliche Dokumentationspflicht ist gesetzlich verankert, die Form der Dokumentation ist jedoch weitgehend frei. Alternativen zur klassischen handschriftlichen oder maschinengeschriebenen Dokumentation sind elektronische Krankenakten (eKA), digitale Diktiersysteme mit Spracherkennung sowie spezialisierte Praxisverwaltungssoftware mit integrierten Dokumentationsmodulen. KI-gestützte Systeme können den Dokumentationsaufwand erheblich reduzieren.

Hintergrund

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird in Deutschland schrittweise eingeführt und ermöglicht die sektorübergreifende Dokumentation. Praxen, die frühzeitig auf digitale Systeme umstellen, profitieren von Effizienzgewinnen und einer besseren Vernetzung mit Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern.

Wann gilt das nicht?

In Notfallsituationen muss die Dokumentation schnell und unkompliziert möglich sein. Papierbasierte Systeme können hier in bestimmten Kontexten noch praktischer sein als komplexe digitale Lösungen.

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Quellen und weiterführende Informationen

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