Anleihen galten lange als sicherer Portfoliobaustein, verlieren aber im Niedrigzinsumfeld oder bei steigenden Zinsen an Attraktivität. Ärzte, die ihr Vermögen breit aufstellen möchten, können stattdessen auf Festgeld, Tagesgeld, Immobilienfonds, breit gestreute ETFs oder kapitalbildende Versicherungsprodukte setzen.
Hintergrund
Staatsanleihen mit hoher Bonität bieten zwar Sicherheit, aber oft nur geringe Realrenditen nach Inflation. Unternehmensanleihen tragen mehr Kreditrisiko. Als Alternative bieten sich kurzfristige Festgeldkonten bei gut gerateten Banken, defensiv ausgerichtete Mischfonds oder offene Immobilienfonds an, die regelmäßige Ausschüttungen mit moderatem Risiko verbinden.
Wann gilt das nicht?
Wer gezielt eine schwankungsarme Komponente zur Absicherung eines Aktienportfolios sucht, kann Anleihen-ETFs weiterhin sinnvoll einsetzen. Auch im Rahmen einer fondsgebundenen Rentenversicherung spielen Anleihenbausteine eine stabilisierende Rolle.
Ärzteversichert hilft Ärzten, ein ausgewogenes Anlageportfolio aufzubauen, das zum jeweiligen Risikoprofil und Zeithorizont passt.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- BMF – Bundesministerium der Finanzen
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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