Die Anstellung im Medizinischen Versorgungszentrum ist für viele Ärzte attraktiv, weil sie Planbarkeit, geregelte Arbeitszeiten und Entbürokratisierung bietet. Wer jedoch mehr Eigenverantwortung und höheres Einkommenspotenzial sucht, kann alternativ eine eigene Einzelpraxis oder Berufsausübungsgemeinschaft gründen, als Belegarzt tätig sein oder Honorararztstellen übernehmen.

Hintergrund

Das MVZ-Modell hat sich in Deutschland stark verbreitet und bietet Angestellten ärztliche Tätigkeit ohne unternehmerisches Risiko. Die Nachteile sind geringere Entscheidungsfreiheit und in vielen Fällen ein geringeres Einkommen als in der Selbstständigkeit. Die Niederlassung mit eigener Kassenzulassung oder die Gründung einer Gemeinschaftspraxis bieten mehr Gestaltungsspielraum, erfordern aber Kapital und unternehmerischen Einsatz.

Wann gilt das nicht?

Für Berufseinsteiger, die zunächst Erfahrung sammeln wollen, oder für Ärzte in Lebensphasen mit weniger Kapazität ist das MVZ oft die beste Wahl.

Ärzteversichert berät Mediziner bei der Wahl der richtigen Tätigkeitsform und den dazugehörigen Versicherungslösungen.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →