BU-Risikoklassen ordnen Berufsgruppen nach ihrem statistischen Berufsunfähigkeitsrisiko ein. Ärzte werden je nach Fachgebiet und Tätigkeitsschwerpunkt unterschiedlichen Klassen zugeteilt, wobei operative Fachrichtungen typischerweise höher eingestuft werden als rein konservative.
Hintergrund
Chirurgen, Anästhesisten und Notärzte zahlen aufgrund ihres körperlich und psychisch belastenderen Berufsbildes höhere BU-Prämien als etwa Psychiater oder Internisten ohne operative Tätigkeit. Wer sich in einer höheren Risikoklasse befindet, kann gezielt nach Versicherern suchen, die Ärzte generell günstiger einstufen. Einige Gesellschaften haben spezielle Arzttarife mit einheitlicher Risikoklassifizierung.
Wann gilt das nicht?
Wer aufgrund einer Veränderung seiner Tätigkeit in eine niedrigere Risikoklasse wechselt, sollte den Versicherer informieren und eine Beitragsanpassung beantragen.
Ärzteversichert vergleicht Tarife aller relevanten Anbieter und findet die günstigste Risikoklassifizierung für Ihr Fachgebiet.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- BaFin
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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