Crowdinvesting ermöglicht Ärzten, sich mit kleinen Beträgen an Startups, Immobilienprojekten oder mittelständischen Unternehmen zu beteiligen. Das Risiko ist jedoch hoch, da viele Plattformen im Insolvenzfall nur nachrangig bedient werden. Sicherere Alternativen sind diversifizierte ETFs, offene Immobilienfonds oder Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating.
Hintergrund
Crowdinvesting bietet die Chance auf überdurchschnittliche Renditen, ist aber oft illiquide und mit Totalverlustrisiko verbunden. Für Ärzte mit geringer Zeit für Finanzanalyse und dem Wunsch nach verlässlichem Vermögensaufbau sind breite Streuung und niedrige Kosten wichtiger als hohe Einzelrenditen. Plattformen werden in Deutschland von der BaFin beaufsichtigt, was einen gewissen Schutz bietet.
Wann gilt das nicht?
Wer gezielt in innovative Medizintechnik-Startups oder Healthcare-Unternehmen investieren möchte und das Verlustrisiko einzugehen bereit ist, kann Crowdinvesting als kleinen Portfolioanteil sinnvoll einsetzen.
Ärzteversichert berät Ärzte zu einer ausgewogenen Anlagestrategie und hilft, das Verhältnis von Chancen und Risiken richtig einzuschätzen.
Quellen und weiterführende Informationen
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