Disease-Management-Programme (DMP) strukturieren die Versorgung chronisch kranker Patienten und ermöglichen Kassenärzten zusätzliche Vergütungen. Als Alternativen zur DMP-Teilnahme bieten Selektivverträge nach § 73b oder § 140a SGB V und Hausarztprogramme ähnliche Vergütungsanreize für strukturierte Versorgung.

Hintergrund

DMPs existieren für Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, koronare Herzkrankheit, Asthma und COPD. Die Einschreibung von Patienten bringt zusätzliche Quartalspauschalen und fördert eine leitliniengerechte Behandlung. Ärzte, die nicht an DMPs teilnehmen möchten, können strukturierte Versorgung auch über Selektivverträge oder eigene Versorgungskonzepte realisieren.

Wann gilt das nicht?

Fachärzte ohne chronisch kranke Patienten oder ohne geeignete Indikation profitieren von DMP-Programmen kaum.

Ärzteversichert informiert niedergelassene Ärzte über Einkommenssicherung und Absicherungsoptionen, die zu ihrer Versorgungsform passen.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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