Der elektronische Medikationsplan (eMP) ist ein Teil der elektronischen Patientenakte und ermöglicht es, alle aktuellen Medikamente eines Patienten strukturiert zu dokumentieren und für andere Behandler sichtbar zu machen. Er reduziert das Risiko von Wechselwirkungen und Doppelverordnungen.
Hintergrund
Seit 2016 haben Patienten mit drei oder mehr verordneten Dauermedikamenten Anspruch auf einen Medikationsplan. Der elektronische Medikationsplan auf der eGK oder in der ePA ersetzt den bisher ausgedruckten Papierplan. Als Alternative nutzen viele Patienten papiergebundene Medikamentenlisten, die jedoch nicht automatisch synchronisiert werden. Praxissoftware ermöglicht praxisinterne digitale Medikationspläne.
Wann gilt das nicht?
Für Patienten ohne eGK oder mit ePA-Widerspruch bleibt der Papiermedikationsplan weiterhin die einzige Möglichkeit, Medikamentendaten sektorenübergreifend zu teilen.
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Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung
- GKV-Spitzenverband
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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