Factoring für Arzthonorare ermöglicht Ärzten, offene Forderungen sofort in Liquidität umzuwandeln, anstatt auf Zahlungen von Privatpatienten oder PKV-Erstattungen zu warten. Alternativen sind der Kontokorrentkredit bei der Hausbank, externe Inkassoanbieter oder die Umstellung auf Vorauszahlungsmodelle.
Hintergrund
Beim echten Factoring übernimmt der Factor das volle Ausfallrisiko und zahlt sofort bis zu 90 % des Rechnungsbetrags aus. Unechtes Factoring ohne Ausfallschutz ist günstiger, aber riskanter. Für Praxen mit geringem Privatpatientenanteil lohnt sich Factoring oft weniger. Ein revolvierender Kontokorrentkredit bietet dann mehr Flexibilität zu niedrigeren Kosten.
Wann gilt das nicht?
Reine Kassenpraxen ohne nennenswertes Privathonorarvolumen profitieren kaum vom Factoring. Hier ist ein Betriebsmittelkredit die kostengünstigere Alternative.
Ärzteversichert empfiehlt die Prüfung aller Liquiditätsinstrumente im Rahmen einer umfassenden Praxis-Finanzberatung.
Quellen und weiterführende Informationen
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