Factoring in der Arztpraxis bedeutet den Verkauf offener Forderungen an ein Factoringunternehmen, um sofortige Liquidität zu erhalten. Für Praxen mit hohem Privatpatientenanteil ist dies oft vorteilhaft, während für andere Praxismodelle Alternativen wie das konsequente eigene Mahnwesen, ein Abrechnungsdienstleister oder Vorauszahlungsvereinbarungen besser geeignet sein können.

Hintergrund

Ein professionelles Mahnwesen in Kombination mit einem spezialisierten Abrechnungsdienstleister kann Forderungsausfälle deutlich reduzieren ohne die Factoring-Gebühren. Abrechnungsdienstleister übernehmen die gesamte Abrechnung gegenüber PKV und Beihilfe und sorgen für schnellere Zahlungseingänge. Vorauszahlungsmodelle sind bei selbstzahlenden Patienten für IGeL-Leistungen üblich.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr hohem Forderungsvolumen und häufigen Zahlungsausfällen bleibt Factoring mit Ausfallschutz die effektivste Lösung für nachhaltige Liquidität.

Ärzteversichert berät Ärzte bei der Auswahl der optimalen Finanzierungsstruktur für ihre Praxis.

Quellen und weiterführende Informationen

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