Professionelles Forderungsmanagement schützt Arztpraxen vor Liquiditätsengpässen durch offene Honorare. Zu den bewährten Methoden gehören ein strukturiertes Mahnwesen, Factoring für sofortige Liquidität, externe Inkassodienstleister sowie digitale Abrechnungssoftware mit automatischen Mahnläufen.

Hintergrund

Viele Praxen verlieren jährlich erhebliche Einnahmen durch nicht eingetriebene Forderungen, insbesondere bei Privatpatienten und IGeL-Leistungen. Ein dreistufiges Mahnwesen mit klar definierten Fristen erhöht die Zahlungsquote ohne externen Aufwand. Factoring übernimmt das Ausfallrisiko vollständig und garantiert sofortige Liquidität. Inkassodienstleister sind für hartnäckige Fälle nach dem Mahnverfahren geeignet.

Wann gilt das nicht?

Für Praxen mit überwiegend gesetzlich versicherten Patienten entfällt ein Großteil des Forderungsmanagements, da die KV direkt abrechnet. Hier sind Fälle außerhalb der Kassenvergütung relevant.

Ärzteversichert berät Ärzte auch zu Betriebsausfallversicherungen, die bei Forderungsausfällen im Schadensfall greifen können.

Quellen und weiterführende Informationen

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