Forschungsförderung für Ärzte ist breit gefächert und reicht von öffentlichen Förderern wie DFG und BMBF über Stiftungen bis hin zur industriefinanzierten Forschung. Jede Förderquelle hat eigene Anforderungen an die wissenschaftliche Unabhängigkeit, Transparenz und die Offenlegung von Interessenkonflikten.

Hintergrund

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert grundlagenorientierte medizinische Forschung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt anwendungsorientierte Projekte. Private Stiftungen wie die Helmholtz- oder Max-Planck-Gesellschaft bieten ebenfalls Förderlinien für klinische Forschung. Industriefinanzierte Forschung ist legitim, erfordert aber klare Interessenkonfliktdeklarationen nach den Regeln der Guten Wissenschaftlichen Praxis.

Wann gilt das nicht?

Niedergelassene Ärzte ohne akademische Anbindung haben erschwerten Zugang zu DFG-Förderung. Hier sind Kooperationen mit Universitätskliniken oder die Nutzung von Bundesministeriumsprogrammen sinnvoll.

Ärzteversichert informiert über Haftungsaspekte bei klinischer Forschung und notwendige Zusatzversicherungen.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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