Eine frühere Beendigung der ärztlichen Berufstätigkeit ist finanziell aufwändig, da die Versorgungswerksrente bei frühem Renteneintritt deutlich niedriger ausfällt. Alternativen zum harten Ausstieg sind Altersteilzeit, reduzierte Tätigkeit als Honorararzt oder die schrittweise Praxisübergabe mit Rentennähe.

Hintergrund

Im Versorgungswerk werden Abzüge für jeden Monat des vorzeitigen Rentenbezugs vorgenommen, ähnlich wie in der gesetzlichen Rentenversicherung. Um im Alter dennoch den gewohnten Lebensstandard zu halten, muss privates Vermögen ausreichend vorhanden sein. Eine Faustformel: Wer mit 60 aufhören möchte, benötigt mindestens das 25-fache seiner jährlichen Ausgaben als Vermögen. Eine Teilzeitarbeit als Honorararzt ermöglicht dagegen einen flexiblen, einkommensschonenden Übergang.

Wann gilt das nicht?

Bei gesundheitlichen Einschränkungen kann die Erwerbsminderungsrente des Versorgungswerks oder eine private BU-Rente die Lücke frühzeitig schließen.

Ärzteversichert plant mit Ärzten den optimalen Ruhestandszeitpunkt und deckt Versorgungslücken mit passenden Vorsorgelösungen ab.

Quellen und weiterführende Informationen

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