GKV-Bonusprogramme bieten gesetzlich Versicherten Prämien für gesundheitsbewusstes Verhalten, decken jedoch nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Versorgungslücken ab. Für Ärzte, die die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, ist der Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) die wirkungsvollste Alternative. Ergänzend kommen private Zusatzversicherungen für Zahn, stationäre Versorgung oder Krankentagegeld infrage.
Hintergrund
Gesetzliche Kassen sind verpflichtet, Bonusprogramme anzubieten. Der finanzielle Mehrwert ist jedoch begrenzt, da nur ausgewählte Vorsorgeuntersuchungen und Sportaktivitäten berücksichtigt werden. Die PKV bietet stattdessen Beitragsrückerstattungen bei Leistungsfreiheit, was für gesunde Ärzte im Vergleich deutlich attraktiver sein kann.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Ärzte unterhalb der Versicherungspflichtgrenze bleiben GKV-Pflichtmitglieder und können nicht in die PKV wechseln. Für sie sind Zusatzversicherungen die einzig verfügbare Alternative zu Bonusprogrammen.
Bei Ärzteversichert beraten wir Mediziner individuell zu den sinnvollsten Krankenversicherungslösungen für ihre berufliche Situation.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- GKV-Spitzenverband – Informationen zu Bonusprogrammen
- BaFin – Private Krankenversicherung
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →