Der kassenindividuelle GKV-Zusatzbeitrag wird von den einzelnen Krankenkassen festgelegt und kann erheblich variieren, was zu spürbaren Beitragsunterschieden zwischen den Kassen führt. Ärzte in der GKV können durch einen Kassenwechsel zu einer günstigeren Kasse reagieren, ohne Leistungseinbußen bei der Grundversorgung zu riskieren. Die weitreichendste Alternative ist der Wechsel in die Private Krankenversicherung, der die Abhängigkeit vom Zusatzbeitragssystem vollständig aufhebt.

Hintergrund

Seit 2015 können Kassen ihren Zusatzbeitrag frei festlegen. Jede Erhöhung löst für GKV-Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht aus. Für selbstständige Ärzte mit hohem Einkommen übersteigt der einkommensabhängige GKV-Beitrag oft den PKV-Beitrag für gleichwertige oder bessere Leistungen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die pflichtversichert bleiben, können nur durch Kassenwechsel reagieren. Eine Rückkehr in die GKV nach einem PKV-Eintritt ist in der Regel nur unter engen Voraussetzungen möglich.

Ärzteversichert analysiert für Mediziner individuell, ob GKV oder PKV die wirtschaftlichere Wahl ist.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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