Die neue Gebührenordnung für Ärzte, deren Einführung für 2026 geplant ist, modernisiert die Bewertung ärztlicher Leistungen grundlegend und führt neue Abrechnungspositionen ein. Ärzte, die weniger von der GOÄ abhängig sein möchten, können ihre Einnahmen durch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Wahlleistungsvereinbarungen im stationären Bereich diversifizieren. Eine weitere strategische Option ist die Einbindung in oder Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), das eine breitere Erlösbasis ermöglicht.

Hintergrund

Die GOÄ-Reform wird von Bundesärztekammer und PKV-Verband gemeinsam ausgehandelt. Die neue GOÄ soll transparenter und leistungsgerechter sein. Für Ärzte bedeutet dies in manchen Fachgebieten höhere, in anderen möglicherweise niedrigere Vergütungen als bisher.

Wann gilt das nicht?

Vertragsärzte, die ausschließlich GKV-Patienten behandeln, sind von der GOÄ-Reform kaum direkt betroffen, da für sie der EBM gilt.

Ärzteversichert begleitet Mediziner bei der strategischen Neuausrichtung ihrer Praxis im Zuge der GOÄ-Reform.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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