Gold gilt als klassische Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken, bietet aber keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen. Ärzte mit überdurchschnittlichem Einkommen profitieren von diversifizierten Anlagestrategien: Breit gestreute ETF-Portfolios, direkte Immobilieninvestments oder höhere freiwillige Einlagen in das berufsständische Versorgungswerk bieten oft attraktivere Rendite-Risiko-Profile. Auch Unternehmensanleihen oder Investmentfonds mit stabilem Ertrag sind geeignete Ergänzungen.
Hintergrund
Physisches Gold unterliegt in Deutschland nach einer Haltefrist von zwölf Monaten keiner Abgeltungsteuer, was es steuerlich interessant macht. Dennoch empfehlen Finanzexperten, Gold allenfalls als Beimischung von fünf bis zehn Prozent im Gesamtportfolio zu halten, da keine Zinsen oder Dividenden erwirtschaftet werden.
Wann gilt das nicht?
In Krisenzeiten und bei hoher Inflation kann Gold als Stabilitätsanker im Portfolio unverzichtbar sein. Für Ärzte in der Vermögensaufbauphase ist eine höhere Aktienquote in der Regel jedoch renditestärker.
Ärzteversichert vermittelt Ärzte an spezialisierte Finanzberater für eine strategische Vermögensplanung.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- BMF – Kapitalertragsteuer und Spekulationsfristen
- Deutsche Rentenversicherung – Versorgungswerk
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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