HNO-Praxen erfordern spezifische medizinische Geräte, besondere Qualifikationen für operative Eingriffe und ein angepasstes Abrechnungswissen für audiologische und chirurgische Leistungen. Als Alternative zur eigenständigen HNO-Einzelpraxis bieten sich Gemeinschaftspraxen an, in denen Geräte- und Personalkosten geteilt werden. Ein MVZ erlaubt die Integration in ein multidisziplinäres Versorgungsangebot, während das Belegarzt-Modell im Krankenhaus ambulante Arbeit mit Zugang zu stationären Ressourcen kombiniert.

Hintergrund

HNO-Ärzte stehen vor der Herausforderung hoher Investitionskosten für Audiologie-Ausstattung und OP-Einrichtung. Die Geräteauslastung ist in Einzelpraxen oft ineffizient. Kooperationsmodelle senken die Fixkosten und verbessern die Wirtschaftlichkeit, erfordern aber klare vertragliche Regelungen.

Wann gilt das nicht?

Spezialisten mit besonderem Patientenstamm oder sehr hohem Privatpatientenanteil sind in der Einzelpraxis oft wirtschaftlicher als in einer Gemeinschaftspraxis, da sie volle Honorarflexibilität behalten.

Ärzteversichert unterstützt HNO-Ärzte bei der Absicherung ihrer Praxisrisiken und bei der Wahl der optimalen Praxisstruktur.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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