Ein effektives Hygienemanagement in der Arztpraxis ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt Patienten sowie das Praxisteam vor Infektionen. Alternativen zum klassischen intern verwalteten Hygienekonzept sind die Delegation an eine externe Hygienefachkraft, die Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems oder der Einsatz digitaler Hygiene-Monitoring-Software. Diese Lösungen reduzieren den administrativen Aufwand und sichern die Dokumentationspflichten automatisch ab.

Hintergrund

Praxen sind verpflichtet, einen Hygieneplan zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren. Die Verantwortung liegt beim Praxisinhaber, kann aber organisatorisch delegiert werden. Externe Hygienefachkräfte bieten neben der Umsetzung auch Schulungen für das Praxispersonal an.

Wann gilt das nicht?

Sehr kleine Praxen mit geringem invasiven Leistungsspektrum haben vereinfachte Hygieneanforderungen. Hier ist ein schlankes, intern gepflegtes Hygienekonzept oft ausreichend und kostengünstiger als externe Lösungen.

Ärzteversichert schützt Praxisinhaber vor Haftungsfolgen aus Hygienemängeln durch passende Berufshaftpflicht- und Betriebslösungen.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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