Offene Immobilienfonds ermöglichen Ärzten, ohne großen Eigenkapitaleinsatz in Gewerbeimmobilien zu investieren, sind jedoch in ihrer Liquidität eingeschränkt und an Haltefristen gebunden. Als Alternative bieten börsengehandelte REITs (Real Estate Investment Trusts) tägliche Liquidität bei ähnlicher Renditecharakteristik. Direktinvestments in Mietwohnungen oder Praxisimmobilien bieten mehr Kontrolle, erfordern aber aktives Management. Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen ermöglichen kleinere Einstiegstickets bei überschaubarem Risiko.
Hintergrund
Offene Immobilienfonds hatten in der Vergangenheit durch Rücknahmeaussetzungen negative Schlagzeilen. Heute gelten gesetzliche Mindesthaltefristen von 24 Monaten. REITs hingegen sind in Deutschland noch wenig verbreitet, bieten aber international eine etablierte und regulierte Anlageklasse.
Wann gilt das nicht?
Wer steuerliche Abschreibungsvorteile durch Direktinvestment nutzen möchte, ist mit einem Fonds schlechter bedient, da diese Steuervorteile fondsseitig nicht weitergegeben werden.
Ärzteversichert gibt Orientierung bei der Einbettung von Immobilieninvestments in die Gesamtabsicherungsstrategie von Medizinern.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- BaFin – Offene Immobilienfonds
- BMF – Kapitalanlagebesteuerung
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →