IT-Sicherheit in der Arztpraxis ist aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Patientendaten gemäß DSGVO und BSI-Anforderungen keine Option, sondern Pflicht. Statt die IT-Sicherheit selbst zu verwalten, können Praxen auf spezialisierte IT-Dienstleister für Heilberufe zurückgreifen, die alle Sicherheitsanforderungen inklusive regelmäßiger Updates und Notfallpläne übernehmen. Managed Security Services bieten kontinuierliche Überwachung, während zertifizierte Cloud-Praxislösungen Datenspeicherung in deutschen Rechenzentren mit hohem Sicherheitsniveau ermöglichen.

Hintergrund

Cyberangriffe auf Arztpraxen nehmen zu. Ransomware-Attacken können den Praxisbetrieb vollständig lahmlegen und sensible Patientendaten kompromittieren. Die Kosten für professionelle IT-Sicherheit sind gering im Vergleich zu den möglichen Schäden eines erfolgreichen Angriffs.

Wann gilt das nicht?

Kleinste Praxen mit minimaler IT-Infrastruktur können mit einfachen Maßnahmen wie regelmäßigen Updates, Virenschutz und Datensicherung einen grundlegenden Schutz erzielen. Eine umfangreiche Managed-Security-Lösung ist dann möglicherweise unverhältnismäßig teuer.

Ärzteversichert empfiehlt Cyber-Versicherungen als Auffangnetz für den Fall eines erfolgreichen IT-Angriffs auf die Praxis.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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