Eine praxiseigene Kinderbetreuungsmöglichkeit ist für viele Praxisinhaberinnen und weibliche Mitarbeiterinnen ein wichtiger Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Alternativen bieten sich Kooperationen mit nahegelegenen Kitas oder Tagesmüttern an, über die Praxismitarbeiter bevorzugte Betreuungsplätze erhalten. Praxisinhaber können ihren Mitarbeitern auch steuerfreie Betreuungszuschüsse bis zu 600 Euro pro Jahr gewähren oder flexible Arbeitszeitmodelle einführen, die Betreuungszeiten erleichtern.

Hintergrund

Gerade in der Frauenmedizin und im MFA-Bereich ist der Anteil von Mitarbeiterinnen mit Kinderbetreuungsbedarf hoch. Praxen, die flexible Lösungen anbieten, haben deutliche Vorteile bei der Personalgewinnung und -bindung. Betriebliche Kitas im Verbund mit anderen Praxen können die Kosten teilen und gleichzeitig ausreichend Plätze sichern.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit ausschließlich kinderlosen Mitarbeitern oder ohne weibliche Beschäftigte haben keinen praktischen Bedarf an Kinderbetreuungslösungen. Der Aufwand für praxisnahe Betreuungsangebote übersteigt dann den Nutzen.

Ärzteversichert unterstützt Praxisinhaber bei der Gestaltung attraktiver Arbeitgeberleistungen für ihr Team.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →