Praxiseigene Laborleistungen werden nach EBM (Kassenbereich) oder GOÄ (Privatbereich) abgerechnet und können eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle darstellen. Als Alternative zum praxiseigenen Labor bietet das Outsourcing an externe Labore eine kosteneffiziente Lösung, die den Aufwand für Geräteinvestition und Qualitätssicherung eliminiert. Laborgemeinschaften mehrerer Praxen ermöglichen gemeinsame Geräteauslastung und geteilte Betriebskosten. Digitale Point-of-Care-Labore bieten eine neuere Alternative für schnelle Ergebnisse direkt in der Praxis.
Hintergrund
Die Entscheidung zwischen eigenem Labor und Outsourcing hängt von Fallzahlen und Investitionskapazität ab. Bei niedrigem Probenvolumen ist Outsourcing in der Regel wirtschaftlicher. Praxen mit hohem Patientenaufkommen können mit eigenem Labor deutliche Mehreinnahmen erzielen, müssen aber die Qualitätssicherungsanforderungen nach RiliBÄK erfüllen.
Wann gilt das nicht?
Fachärzte ohne labordiagnostischen Bedarf wie Psychiater oder Dermatologen benötigen kein eigenes Labor und profitieren nicht von einer laborspezifischen Abrechnungsoptimierung.
Ärzteversichert schützt Praxen mit Laborbetrieb durch spezifische Berufshaftpflicht- und Geräteversicherungen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- KBV – Laborabrechnung im EBM
- Bundesärztekammer – Labormedizin
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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