Zahntechnische Laborkosten machen in Zahnarztpraxen einen erheblichen Teil der Betriebsausgaben aus und beeinflussen direkt die Praxismarge bei Zahnersatzleistungen. Als Alternativen zur traditionellen Vergabe an externe Dentallabore bieten sich CAD/CAM-Systeme zur praxiseigenen Fertigung von Kronen und Brücken an, die Herstellungszeiten und -kosten deutlich reduzieren. Günstigere Auslandslabore in EU-Ländern oder digitale Fertigungsplattformen sind weitere kostenreduzierende Optionen, solange die Qualitätsstandards eingehalten werden.
Hintergrund
Der Anteil der Laborkosten am Zahnersatz-Gesamthonorar ist für Patienten und Praxen transparent, da Laborleistungen separat ausgewiesen werden müssen. Zahnärzte, die praxiseigene CAD/CAM-Technologie nutzen, können Patienten günstigere oder qualitativ vergleichbare Versorgungen anbieten und gleichzeitig die Marge verbessern.
Wann gilt das nicht?
Hochkomplexe Prothetikarbeiten erfordern das handwerkliche Können erfahrener Zahntechniker und können durch CAD/CAM oder günstigere Labore qualitativ nicht gleichwertig abgedeckt werden. Hier ist das Fachzahntechniklabor unverzichtbar.
Ärzteversichert berät Zahnarztpraxen zu einer optimalen Betriebsversicherung, die auch teure Geräte wie CAD/CAM-Einheiten absichert.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- Bundesärztekammer – Zahnärztliche Versorgung
- GKV-Spitzenverband – Zahnersatz und Festzuschüsse
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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