Die Landarzt-Förderprogramme der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Länder unterstützen Ärzte bei der Niederlassung in unterversorgten Gebieten mit Zuschüssen, Stipendien und Infrastruktursupport. Als Alternative bieten viele Kommunen eigene Fördermodelle an, die Praxisräume kostengünstig bereitstellen, Umzugskostenzuschüsse gewähren oder Betriebskostenzuschüsse zahlen. Medizinische Versorgungszentren im ländlichen Raum, finanziert durch Krankenhäuser oder Kommunen, sind eine weitere Alternative zur Einzelpraxis auf dem Land.
Hintergrund
Der Ärztemangel in ländlichen Regionen ist ein wachsendes Problem. Über 60 Prozent der Hausärzte in manchen Regionen sind älter als 55 Jahre. Nachwuchs ist schwer zu gewinnen, weil viele junge Ärzte städtisches Leben und geregelte Arbeitszeiten bevorzugen. Fördermaßnahmen allein können diese strukturellen Herausforderungen nicht lösen.
Wann gilt das nicht?
In gut versorgten städtischen Gebieten greifen Landarztförderprogramme nicht. Ärzte in Großstädten müssen andere Niederlassungsformen und Finanzierungswege nutzen.
Ärzteversichert begleitet Landärzte in der Niederlassung mit angepassten Versicherungs- und Absicherungskonzepten.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- KBV – Sicherstellung und Niederlassung
- Bundesärztekammer – Landarztprogramme
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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