Lasergeräte für refraktive Eingriffe wie LASIK oder Glaukombehandlungen kosten mehrere hunderttausend Euro und amortisieren sich nur bei ausreichend hohem Fallvolumen. Als Alternative zur Eigeninvestition können Ophthalmologen Geräte leasen, was die Liquidität schont und regelmäßige Upgrades auf neuere Modelle ermöglicht. Kooperationen mit anderen Augenkliniken oder Fachärzten ermöglichen die gemeinsame Gerätenutzung und Kostenverteilung. Das Outsourcing an spezialisierte ambulante OP-Zentren ist eine weitere Option für Ärzte mit geringerem Fallvolumen.
Hintergrund
Die Investitionsentscheidung in Lasergeräte hängt stark vom lokalen Markt und der Patientennachfrage ab. In Regionen mit starker Konkurrenz durch Privatkliniken kann die Eigeninvestition unrentabel sein. Eine Rentabilitätsanalyse vor der Investitionsentscheidung ist unerlässlich.
Wann gilt das nicht?
Praxen mit eigenem starkem Markennamen und hoher Patientennachfrage nach Laserkorrektur können mit Eigeninvestition die vollen Erlöse ohne Kostenverteilung realisieren. Für Hochvolumen-Augenkliniken ist die Eigengeräteausstattung die wirtschaftlichste Lösung.
Ärzteversichert berät Ophthalmologen zu Maschinenbruch- und All-Risk-Versicherungen für ihre teure Geräteinvestition.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- Bundesärztekammer – Facharztwesen Augenheilkunde
- KBV – Praxisführung und Investition
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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