Orthopädie-Praxen benötigen für konservative und operative Versorgung erhebliche Geräteinvestitionen in Ultraschall, Röntgen, MRT-Anbindung und ggf. ambulante OP-Ausstattung. Als Alternative zur vollständigen Eigeninvestition bieten sich Leasingmodelle für Großgeräte an, die monatliche Raten statt Eigenkapitaleinsatz ermöglichen. Kooperationen mit ambulanten OP-Zentren für geplante Eingriffe reduzieren die Investitionsanforderungen der Einzelpraxis erheblich. Eine BAG oder MVZ-Beteiligung ermöglicht die gemeinsame Finanzierung teurer Ausstattung.

Hintergrund

Die Amortisation von Großgeräten hängt von der Fallzahl ab. Orthopäden in unterversorgten Gebieten profitieren von Investitionsförderungen der KV, die die Niederlassung attraktiver machen sollen. Eine gute Finanzplanung mit realistischen Fallzahlprognosen ist vor jeder größeren Investition unerlässlich.

Wann gilt das nicht?

Großpraxen oder Orthopädiezentren mit hohem Fallvolumen können teure Eigeninvestitionen schnell amortisieren und profitieren langfristig von vollständiger Unabhängigkeit ohne externe Kooperationsabhängigkeiten.

Ärzteversichert sichert Praxisinvestitionen durch Maschinenbruch-, Inhalts- und Betriebsausfallversicherungen ab.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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