Die Pflegereform beeinflusst Ärzte in zweifacher Weise: als Behandler pflegebedürftiger Patienten und als zukünftig selbst Betroffene im Alter. Als Alternative zur reaktiven Haltung können Ärzte durch gezielte Prophylaxe-Angebote und geriatrische Versorgungskonzepte aktiv dazu beitragen, den Pflegebedarf zu reduzieren. Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen, Pflegefachkräften und Physiotherapeuten entstehen als zukunftsweisende Versorgungsmodelle. Für die eigene Absicherung bleibt frühzeitige private Pflegezusatzversicherung die wichtigste Maßnahme.

Hintergrund

Der demografische Wandel erhöht den Pflegebedarf in Deutschland kontinuierlich. Reformen zielen auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen der professionellen Pflege, höhere Löhne und mehr Fachkräfte. Ärzte als Schlüsselakteure im Gesundheitssystem können die Umsetzung von Reformen aktiv mitgestalten.

Wann gilt das nicht?

Ärzte in rein kurativer Tätigkeit ohne Bezug zur Pflegeversorgung sind von kurzfristigen Reformmaßnahmen weniger direkt betroffen als Kolleginnen und Kollegen in Geriatrie oder Hausarztmedizin.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, die Absicherung im Pflegefall langfristig zu planen und nicht auf spätere Reformen zu vertrauen.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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