Die gesetzliche Pflegeversicherung ist als Teilkaskoversicherung konzipiert und deckt nur einen festgelegten Anteil der Pflegekosten. Für Ärzte, die in der PKV sind, entspricht die private Pflegepflichtversicherung in ihren Grundleistungen dem gesetzlichen Niveau. Als Ergänzung bieten private Pflegezusatzversicherungen Pflege-Tagegeld, Pflegerenten oder Pflegekostenpolicen an, die die Versorgungslücke schließen. Je früher der Abschluss, desto günstiger sind die Beiträge und desto weniger Gesundheitsrisiken werden als Vorerkrankungen gewertet.

Hintergrund

Die staatlich geförderte Pflege-Bahr-Versicherung und Pflegezusatzversicherungen mit staatlicher Förderung ermöglichen günstigeren Einstieg in die private Pflegeabsicherung. Selbstständige Ärzte sollten besonders auf eine ausreichende private Pflegeabsicherung achten, da kein Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge übernimmt.

Wann gilt das nicht?

Sehr vermögende Ärzte können Pflegekosten aus eigenem Vermögen finanzieren, sofern ihre Anlagen schnell liquidierbar sind. Eine Pflegezusatzversicherung schützt jedoch auch das Vermögen und sichert die Wahlfreiheit bei der Pflegeform.

Ärzteversichert analysiert für jeden Arzt die optimale Kombination aus gesetzlicher und privater Pflegeabsicherung.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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