Die PKV-Beitragsrückerstattung ist ein finanzieller Anreiz für Versicherte, der einen Teil des Jahresbeitrags zurückerstattet, wenn in einem Kalenderjahr keine Erstattung beantragt wurde. Für gesunde Ärzte kann dies erhebliche Einsparungen bedeuten. Als Alternative bietet die Kombination aus hohem Selbstbehalt und eigenständiger Rücklagenbildung auf einem Tagesgeldkonto in manchen Fällen eine größere finanzielle Flexibilität. Ein Beitragsentlastungstarif für das Alter ist eine langfristig wirksamere Alternative zur jährlichen Rückerstattung.

Hintergrund

Die Beitragsrückerstattung beträgt je nach Tarif und Versicherer zwischen einem und mehreren Monatsbeiträgen. Ärzte profitieren besonders, da sie oft gesünder als der Durchschnitt sind und seltener Leistungen in Anspruch nehmen. Der steuerliche Abzug von PKV-Beiträgen als Sonderausgaben berücksichtigt die Beitragsrückerstattung als Kürzung des Abzugsbetrags.

Wann gilt das nicht?

Wer regelmäßig Leistungen in Anspruch nimmt oder chronisch krank ist, profitiert nicht von der Beitragsrückerstattung. Für diese Versicherten ist eine Tarif mit niedrigem Selbstbehalt und hoher Erstattung wichtiger.

Ärzteversichert analysiert, welche PKV-Tarifstruktur für den gesunden und aktiven Arzt die beste Kosten-Leistungs-Relation bietet.

Quellen und weiterführende Informationen

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