Der PKV-Wechsel innerhalb eines Anbieters nach § 204 VVG bewahrt die angesparten Altersrückstellungen und verzichtet auf erneute Gesundheitsprüfung. Als Alternative kommt für Ärzte auch ein vollständiger Anbieterwechsel mit teilweiser Mitnahme der Rückstellungen in Frage, der häufig bessere Leistungen oder günstigere Beiträge ermöglicht. Welche Option sinnvoller ist, hängt vom Alter, Gesundheitsstatus und den angestrebten Leistungen ab.

Hintergrund

Ein interner Tarifwechsel ist technisch unkompliziert und rechtlich gesichert. Allerdings ist das Angebot innerhalb eines Versicherers begrenzt. Am Markt können andere Anbieter deutlich attraktivere Konditionen für Ärzte bieten, insbesondere für jüngere Mediziner unter 40 Jahren.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte über 50 oder mit relevanten Vorerkrankungen ist ein externer Wechsel oft mit erhöhten Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen verbunden. Hier empfiehlt sich meist der interne Wechsel oder eine Kombination aus internem Wechsel und Zusatztarifen.

Ärzteversichert prüft für Sie, ob ein interner oder externer Wechsel Ihrer PKV wirtschaftlich sinnvoller ist.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →