Die klassische Praxiserweiterung durch Umbau, Zulassungserweiterung oder Zweigpraxis erfordert hohe Investitionen und erhöht das unternehmerische Risiko. Als Alternativen kommen Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft mit Kollegen, der Beitritt zu einem MVZ sowie die gezielte Nutzung von Telemedizin in Frage, die Kapazitäten ohne Raumkosten erweitert. Welche Option passt, hängt von Fachrichtung, Patientenstruktur und persönlichen Zielen ab.

Hintergrund

Praxiserweiterungen werden oft aus Auslastungsgründen erwogen. Bevor eine kostenintensive Investition getätigt wird, sollte eine sorgfältige Wirtschaftlichkeitsanalyse erfolgen. Auch die Auswirkungen auf den Versicherungsschutz, insbesondere Praxisausfallversicherung und Haftpflicht, müssen beachtet werden.

Wann gilt das nicht?

Für Praxen in unterversorgten Gebieten mit klarer Nachfrage und gesicherter Finanzierung kann eine physische Erweiterung sinnvoll und auch förderfähig sein. Zulassungsbeschränkungen und regionale Bedarfsplanung sind dabei stets zu berücksichtigen.

Ärzteversichert unterstützt Sie bei der Absicherung aller Praxisveränderungen, von der Erweiterung bis zum Zweigstellenaufbau.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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